Was ist eine SWOT-Analyse

Stärken erkennen, Schwächen nutzen: Mit SWOT zur richtigen Unternehmensstrategie
von RHKD 3 Jahren
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SWOT, das klingt nach einem Hau­fen schwarz­ver­mumm­ter, haus­stür­men­der Baller­män­ner. Und so falsch ist das nicht, denn mit der SWOT-Ana­ly­se nut­zen Sie ein star­kes Mar­ke­ting-Tool, das ziel­ge­rich­tet Chan­cen und Risi­ken für Ihr Geschäfts­mo­dell ana­ly­siert, Ihre Stär­ken und Schwä­chen in eine klu­ge Stra­te­gie ver­wan­delt und damit ver­lust­rei­che Feh­ler ein­fach nie­der­mäht.

Ohne SWOT? Ohne mich!

War­um Sie ohne SWOT kein Unter­neh­men grün­den soll­ten

Schluss mit der Kriegs­rhe­to­rik. Sie wol­len schließ­lich ein Unter­neh­men grün­den. Doch sind Sie sicher, dass Sie über­haupt markt­fä­hig sind? Wir wol­len Ihnen nicht den Mut neh­men, aber der Markt zeigt, dass vie­le Start-ups schnell wie­der ver­schwin­den. Schuld dar­an sind nicht sel­ten eine all­zu posi­ti­ve Ein­schät­zung der eige­nen Stär­ken und Schwä­chen und eine viel zu opti­mis­ti­sche Ein­schät­zung der Risi­ken und Chan­cen des Mark­tes. Mit ande­ren Wor­ten, eine schlam­pi­ge SWOT-Ana­ly­se.

Nicht umsonst ist eine umfas­sen­de Ana­ly­se der »Strenghts (Stär­ken), Weak­nes­ses (Schwäch­sen), Oppor­tu­nities (Mög­lich­kei­ten) & Thre­aths (Gefah­ren)« ein zwin­gen­der Bestand­teil jedes Busi­ness­plans. Wenn Sie dar­in eine SWOT-Matrix beschrie­ben haben, die Ihre Zukunft in den rosigs­ten Tönen malt, soll­ten Sie noch ein­mal von vorn begin­nen.

Mut zur gnadenlose Ehrlichkeit

Mit SWOT Stär­ken und Schwä­chen ana­ly­sie­ren

Natür­lich haben jun­ge Grün­der vie­le Stär­ken: Krea­ti­vi­tät, Schaf­fens­kraft, ein gutes Netz­werk. Aber meist haben Sie auch kei­nen Part­ner, der im Krank­heits­fall die Arbeit über­nimmt, kei­ne Rück­la­gen, wenn das Geschäft mal schlech­ter läuft und kei­nen Vor­ge­setz­ten, auf den man im Ernst­fall die Ver­ant­wor­tung abwäl­zen kann. Auch die Kon­kur­renz schläft nicht, viel­leicht ste­hen dem­nächst wich­ti­ge Geset­zes­än­de­run­gen für Ihre Bran­che an. SWOT zwingt sie dazu, die­sen Din­gen in die Augen zu sehen.

Des­halb soll­ten sie in der SWOT-Ana­ly­se ruhig gna­den­los sein und sich nicht in äthe­ri­schen For­mu­lie­run­gen ver­lie­ren. Beschrei­ben Sie ganz kon­kret Ihre guten und schlech­ten Unter­neh­mens­ei­gen­schaf­ten, und neh­men Sie immer Bezug auf den Markt, in dem Sie agie­ren. Genau­so detail­liert soll­ten Sie bei der Ana­ly­se Ihrer Umwelt vor­ge­hen. Ver­su­chen Sie dabei in die Zukunft zu den­ken und mög­li­che Aus­wir­kun­gen zu anti­zi­pie­ren. Es scha­det nicht, dabei die Zukunft ein biss­chen schwär­zer zu malen, als sie viel­leicht wird.

Von der Analyse zur Strategie

SWOT rich­tig inter­pre­tie­ren

Wenn Sie sich von der Schwarz­ma­le­rei erholt haben, kön­nen Sie sich an die Aus­ar­bei­tung einer klu­gen Stra­te­gie machen. Dabei kön­nen Sie Ihre SWOT-Matri­zen per­fekt kom­bi­nie­ren. Aus wel­chen Stär­ken erge­ben sich wel­che Chan­cen? Auf wel­che Risi­ken kön­nen Sie mit Stär­ken reagie­ren. Wie kön­nen Chan­cen trotz Schwä­che ergrif­fen wer­den? Die Fra­gen soll­ten also in mög­lichst jeder Kom­bi­na­ti­on beant­wor­tet wer­den.

Wenn sich meh­re­re Schwä­chen auf zu erwar­ten­de Risi­ken häu­fen, oder zu weni­ge Stär­ken vie­len Schwä­chen gegen­über ste­hen, heißt das nicht, dass Ihr Unter­neh­men dem Unter­gang geweiht ist. Sie müs­sen nur eine ent­spre­chend Stra­te­gie for­mu­lie­ren, und die­se auch kon­kret in Maß­nah­men umset­zen. Natür­lich gilt dies auch für äußerst posi­ti­ve Kom­bi­na­ti­on. Die Grund­re­gel lau­tet, mög­lichst alle erkann­ten Kom­bi­na­tio­nen mit einer ent­spre­chen­den stra­te­gi­schen Ent­schei­dung zu unter­füt­tern.

Experten beauftragen …

… oder selbst erstel­len?

Auch wenn es im Netz vie­le kos­ten­lo­se Tools für die SWOT – Ana­ly­se gibt, bera­ten Sie sich lie­ber mit einem Exper­ten. Der macht not­falls auch den Unter­schied zwi­schen exter­nen Chan­cen und inter­nen Stär­ken deut­lich. Auch kann er erklä­ren, dass SWOT allein nicht reicht, son­dern die Stra­te­gi­en das eigent­li­che Kern­stück für Ihren Erfolg sind. Und dass die­se Stra­te­gi­en wie­der­um in Maß­nah­men zer­legt wer­den müs­sen, die Sie durch­füh­ren kön­nen. Stel­len Sie sich Ihren Mar­ke­ting-Exper­ten ruhig als schwarz­ver­mumm­ten, haus­stür­men­den Bal­ler­mann vor, der Sie aus einer brenz­li­gen Situa­ti­on befreit.

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