Corporate Design – Braucht man das?

von RHKD 4 Jahren
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Ein kon­sis­ten­tes Cor­po­rate Design (CD) darf kei­nem Unter­neh­men feh­len. Egal ob tra­di­tio­nel­ler Fami­li­en­be­trieb oder inter­na­tio­na­ler Groß­kon­zern. Was steckt eigent­lich hin­ter der Bezeich­nung Cor­po­rate Design und warum ist es für einen erfolg­rei­chen Mar­ken­auf­tritt so wich­tig?

Was bedeutet Corporate Design?

Bevor wir tie­fer in die Mate­rie ein­tau­chen, sollte erst ein­mal der Begriff selbst erklärt wer­den. Zwar ken­nen viele Unter­neh­men und Geschäfts­in­ha­ber den Begriff Cor­po­rate Design, ver­wech­seln ihn aber gerne mit der Cor­po­rate Iden­tity (CI). Das CD ist jedoch nur ein Erfül­lungs­ge­hilfe der Unter­neh­mens­per­sön­lich­keit. Man könnte das Cor­po­rate Design als den Klei­dungs­stil des Unter­neh­mens bezeich­nen. Auch der beste Anzug und die teu­ers­ten Schuhe kön­nen nur schwer über den Cha­rak­ter ihres Trä­gers hin­weg­täu­schen und wenn, dann nur kurz­wei­lig.

Corporate Design ohne Corporate Identity?

Dies kann nicht mit einem kla­ren Ja oder Nein beant­wor­tet wer­den. Bei Groß­kon­zer­nen ist die Erstel­lung einer Cor­po­rate Iden­tity eigent­lich unum­gäng­lich, wäh­rend sich bei klei­ne­ren Fami­li­en­un­ter­neh­men das CI auch aus dem Unter­neh­men und sei­nen Inha­bern selbst erge­ben kann. Ein CI ist dem­nach immer gege­ben, sei es konstruiert/​geplant oder durch die übli­chen Gepflo­gen­hei­ten des Unter­neh­mens begrün­det.

Entwicklung eines Corporate Designs

Auch hier gibt es kei­nen Königs­weg, wel­cher Step-by-Step erklärt, wie man ein gelun­ge­nes Cor­po­rate Design kon­zi­piert, gestal­tet und imple­men­tiert. Neben der Ziel­grup­pen­ana­lyse, der­zei­ti­ger sowie erhoff­ter Markt­po­si­tion und ande­ren Fak­to­ren, wie der Größe des Unter­neh­mens und den Zie­len sei­ner Cor­po­rate Iden­tity, spie­len viele Fak­to­ren bei der Erstel­lung eines Cor­po­rate Designs eine Rolle.

Die Kosten

Vor allem klei­nere Unter­neh­men schre­cken vor der Beauf­tra­gung eines Cor­po­rate Designs zurück, da sie mit erheb­li­chen Kos­ten rech­nen. Die Angst ist aber nicht berech­tigt. Die Kos­ten­frage hängt stark vom Umfang und Kom­ple­xi­tät des Cor­po­rate Design ab. Vor allem klei­nere Betriebe soll­ten nicht davor scheuen, sich ein Ange­bot über die Erstel­lung eines Cor­po­rate Designs zukom­men zu las­sen. Ein pro­fes­sio­nel­les Cor­po­rate Design kann sogar dazu füh­ren, dass durch die Ver­wen­dung und den Ver­zicht bestimm­ter Mate­ria­lien sogar eine Kos­ten­er­spar­nis erzielt wird – lang­fris­tig gese­hen ein nicht zu unter­schät­zen­der Fak­tor.

Das Ziel

Das Ziel eines Cor­po­rate Designs ist stets, die Wer­te­vor­stel­lun­gen des Unter­neh­mens visu­ell und kon­sis­tent nach innen und außen zu kom­mu­ni­zie­ren. Ver­ein­facht aus­ge­drückt: Es soll ein­heit­lich aus­se­hen, unver­wech­sel­bar sein und dem Cha­rak­ter des Unter­neh­mens ent­spre­chen. Legt die Cor­po­rate Lan­guage bei­spiels­weise fest, dass Kun­den per Du ange­spro­chen wer­den, so wäre eine zu for­male Gestal­tung des CD unan­ge­bracht und anders­herum.

Lohnt sich das?

Am Ende steht man, wie bei jeder Inves­ti­tion, vor der Frage, ob sich die Aus­ga­ben über­haupt loh­nen. Diese Frage ist rela­tiv ein­fach und mit einem kla­ren »Ja« zu beant­wor­ten. Ein ein­heit­li­cher und stim­mi­ger Auf­tritt schafft Ver­trauen bei Sta­ke­hol­dern, hebt das Unter­neh­men von sei­ner Kon­kur­renz ab, signa­li­siert Pro­fes­sio­na­li­tät und stärkt die Markt­po­si­tion des Unter­neh­mens.

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  Markenbildung
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